Intel® Modular Server Intro

Der auf Intel® Multi-Flex Technology aufbauende Intel® Modular Server integriert Speicher, Rechner und Netzwerk, und vereinfacht so das komplexe IT-Umfeld.

Der Intel Modular Server ist ein Serversystem mit unterbrechungsfreier Installation, nahtloser Migration, skalierbarem Wachstum – ein Unternehmen im Kleinformat.Intel Modular Server

Er unterstützt bis zu sechs Server Compute Modules und 14 SAS 2,5-Zoll- Festplattenlaufwerke, sowie zwei Ethernet-Switch-Module, integriertes SAN und ein Verwaltungsmodul.

Der Intel Modular Server ist eine flexible und leistungsfähige Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen.

Intels „All in Wonder Box, der Intel® Modular Server befindet sich ja schon seit einiger Zeit in der 2ten Generation (MFSYS25V2), zumindest was das Chassis und das Management Modul betrifft.

Für das „mini Datacenter“ stehen nun die neuen Compute Module der 3ten Generation ( Sandy Bridge-EP ) zur Verfügung.

Das neue Intel® Compute Module MFS2600KI ist mit allem ausgestattet, was der Intel® C602-J Chipset hergibt.

Hier zuerst die Fakten:

Intel® Compute Module MFS2600KI
– Bis zu 2x Intel® Xeon® processors E5-2600 series
– Bis zu 8 GT/s Intel QuickPath Interconnect
– Bis zu 16 DIMMs für registered oder unbuffered DDR3 (max 512GB), 8 channel native (1333/1600 MHz)
– Integrierter LSI* 1064e controller (für das shared storage)
– Dual Intel 82575EB Gigabit Ethernet Controller mit Intel Virtualization Technology
– LLC Pilot II* controller, Remote Management, KVM etc.

Damit ist der Intel® Modular Server wieder auf Augenhöhe mit Intels Portfolio im Serverbereich.

Neben dem neuen Compute Modul sind viele Neuerungen in das zentrale Management Modul eingeflossen.

So findet sich nun als eines der auffälligsten Neuerungen der

Intel® Modular Server Virtualization Manager

Der Intel® Modular Server Virtualization Manager ist ein, im CMM Modul eingebetteter Hypervisor, welcher nahtlos im GUI der Managementoberfläche eingebunden ist. Es erlaubt es dem Anwender per Mausklick ein CM Modul in einen Hypervisor zu verwandeln, um dann ebenfalls über das GUI die virtuelle Maschienen an zu legen und zu verwalten.

Hier ein Promotionvideo zum Intel® Modular Server Virtualization Manager

 

Diese eingebettete Form des Hypervisors scheint Intel vorwiegend für unerfahrene Administratoren entwickelt zu haben. Das Handling ist entsprechend einfach gestaltet. Komplexe Konfigurationen werden dem Admin hier erspart. Als „Ersatz“ für eine Vollwertige Virtualisierungsumgebung kann der Intel® Modular Server Virtualization Manager allerdings nicht gesehen werden. Trotz seiner beeindruckenden Möglichkeiten fehlen ihm Komponenten, die größere Unternehemen benötigen. Hier ist die Frage angebracht, bis zu welcher Größe bzw. VM Dichte der Intel® Modular Server Virtualization Manager von einer vmware Umgebung abgelöst werden sollte. Da bislang nur wenig über die im hintergrund werkelnde Technologie bekannt ist, es könnte sich um einen KVM basierenden Hypervisor handeln, ist ein Transitionvorhaben sicher eine spannende angelegenheit.

Fazit:

Der Intel® Modular Server als solches ist ein geniales Produkt für KMU und größere Umgebungen. Die sehr gute Verarbeitung und das durchdachte Konzept sprechen seit Jaher für den Intel® Modular Server. Das Upgrade auf das neue CMMv2 Modul hat den Intel® Modular Server wirklich benutzbar gemacht. Mit den launch der neuen CM Module hat Intel das System nunmehr auf den aktuellen Stand der Technik gebracht (zumindest was das Computing angeht). Über den Einsatz des Intel® Modular Server Virtualization Manager mögen sich die Lager in für und wieder aufteilen.

Intel demonstriert hier aber wieder deutlich, dass man den Markt verstanden hat und in die entsprechende Richtung entwickelt. Für den „kleineren“ Anfang ist der Intel® Modular Server Virtualization Manager optimal, denn er kostet wesentlich weniger als eine vergleichbare Lösung und ist zudem einfach per Mausklick „Aktiviert“.

Eine Konkurrenz zu vmwares vSphere Umgebung ist er freilich nicht, da die Zielgruppe sich nur minimal überschneidet.

Was mir am Intel® Modular Server noch fehlt ist das angekündigte Upgrade des Switches. 10 G Netzwerke dringen, dank der immer günstiger werdenden Komponenten, zunehmend in den SMB Markt. 4x 1 GbE pro Compute Modul mag freilich oft ausreichend sein, aber die enorme Leistung der Xeon E-5 CPUs und die hohe RAM Bestückung ziehen auch immer höhere VM-dichten pro Compute Modul / Server mit sich. Da muss man schon mal genau überlegen, wie die Umgebung designt werden muss um nicht in Engpässe zu kommen. Hier wäre es sehr wünschenswert die Netzwerkpackete mit schnellen 10G in die Welt befördern zu können.

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